Volkskulturelles

In der Steiermark erfreuen sich viele Menschen einmal im Jahr an einem volkstümlichen Großereignis, das inzwischen der Volkskultur zugerechnet wird. Das ist eine kuriose Neuerung, denn gerade die Volkskultur war bisher eigentlich durch Regionalität und eine spezielle Zuordenbarkeit an bestimmte Orte gekennzeichnet, geprägt von ganz konkreten Lebens- und auch Arbeitsbedingungen an diesen Orten.

Das Programmheft-Cover zu „Aufsteiern“

Das Programmheft-Cover zu „Aufsteiern“

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Vier Seiten zum Jubiläum

Nun trennen uns nur noch recht wenige Tage vom Festakt zu „60 Jahre Steyr-Puch 500“. Ab kommender Woche ist dazu im Museum ein kleiner Vierseiter gratis verfügbar, der ein paar seltene Bildmotive enthält. Das ist also ein Druckwerk für Sammler. Hier können sie diesen Folder online ansehen: [link]

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Neuzugang: Der Kracher von Pacher

Man schreckt sich fast, wenn man plötzlich über diese Granate stolpert. Dieser extrabreite High Performance-Puch, ein Einzelstück, wurde für Bergrennen und Slaloms geschneidert. Klar, sonst müßte er nicht so breit sein. Schaut man ins Wageninnere, sieht man, wie viel Arbeit nötig gewesen sein muß, um alles so tief zu legen, daß der Motor fast schon hinterhergeschleift wird.

Karlheinz Rathkolb am  Slalom-Puch von Georg Pracher

Karlheinz Rathkolb am Slalom-Puch von Georg Pacher

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Ohne Kurvenlineal

Erfreuliche Wochenend-Lektüre. So wäre nun dieses Geheimnis endlich gelüftet. Der Puch G wurde also „In den 1970ern in Puch bei Graz ersonnen“. Naja, genau genommen liegt Puch bei Weiz, denn bei Graz kenne ich keins. Und dort gibt es eine Apfelstraße, aber keine Autofabrik. (Man kann in jener Gegend einen Offroader natürlich gut brauchen.) Eigentlich war eh alles anders. Dieses „in Puch bei Graz“ meint ja eh sicher: Bei der Steyr-Daimler-Puch AG in Graz. Das sitzt, wackelt und hat Luft.

(Quelle: Der Standard, 18.8.2017)

(Quelle: Der Standard, 18.8.2017)

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