Das Maxi-Jubiläum

Die Puch DS 50 stammt mit ihrem Rahmen erkennbar von der MS 50 ab. Das Puch Maxi hat auch einen Rahmen aus zwei Blechpreß-Hälften, allerdings ist der Tank gleich integriert. Ein Stück Rationalisierung des Konzepts, mit dem sich Kosten senken ließen. Dazu kam damals der Einsatz vollautomatischer Schweißroboter. Auch ein Kostenfaktor.

Ein frühes Starrheck-Maxi

Was noch zu betonen wäre, Friedrich F. Ehn schrieb in seinem Buch über die Puch Zweiräder von 1890 bis 1987: „Im Jahre 1969 schlug bei Puch die Geburtsstunde des erfolgreichsten Mopeds der Grazer, des Puch Maxi.“ Das Design stammt vom belgischen Industriedesigner Louis L. Lepoix Belgier, der allerhand für die Steyr-Daimler-Puch AG entworfen hat.

Wir haben also heuer nicht nur 60 Jahre Puch DS 50, sondern auch 50 Jahre Puch Maxi zu feiern. Das paßt ganz geschmeidig zu dem Doppeljubiläum 60 Jahre Steyr-Puch Haflinger und 40 Jahre Puch G. Man möchte also aus dem Feiern gar nicht herauskommen.

Ein spätes Super-Maxi mit Katalysator

Sie finden im Museum die ganze Vielfalt, von der frühen Starrheck-Version bis zum vergoldeten Millionen-Maxi und modernere Folgeprodukte, außerdem allerhand Prototypen.

— [Das Moped-Projekt] —

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Martin Krusche, Künstler, siehe: [link]