Kuhns kühne Touren

Mit dem Pucherl eine kleine Ausfahrt im Rahmen eines Klassiker-Treffens, fein! Das sehen wir alle gerne und es hat zum Glück in den letzten Jahren an Häufigkeit zugenommen. Dabei bleibt aber heute selten, was die historische Bedeutung des Puch-Schammerls ausmacht.

18mai16_kuhnEs war für viele die erste Möglichkeit, ein eigenes Automobil zu besitzen. Damit ging es seinerzeit auch auf lange Strecken, denn ebenso neu war für viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg: Gesicherter Urlaub und ein ausreichendes Einkommen, um auf Reisen gehen  zu können.

Dazu kommt, man kann es ruhig aussprechen, wir sind heute etwas mehr Fahrkomfort gewohnt, als die kleine Rakete aus Thondorf bietet. Michael Kuhn vom Steyr-Puch Freundeskreis in Deutschland, zeigt allerdings, wo es in der Abteilung der Klassiker-Pflege langgeht.

Seine jüngste Tour mit einem 650 TR im Top-Zustand ging letzten April über rund 2.200 Kilometer: Bonlanden – Schwäbische Alb – Reichertshofen – Graßlfing – Maiberg – CSE – Gmünd – Waldviertel – Weinviertel – Eggenburg – Ernstbrunn – Wien – Mitterbach am Erlaufsee – Bad Gastein – Plangeroß im Pitztal – Oberes Donautal-Bonlanden.

Dazu kamen, wie sein Fotoalbum belegt, auch einige Besuche bei Puchianern. Und wie üblich erfreut die Qualittät seiner Bilder. Das Album: [link]

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Martin Krusche, Künstler, siehe: [link]