Kurze Heimkehr

Wer es kürzlich zur Frühjahrsmesse geschafft hat, konnte dort eine Grazer Rarität sehen, die für wenige Tage in die Steiermark zurückgekehrt war. Der Ditmar & Urban-Wagen stammt aus einem kleinen Betrieb in der Schönaugasse.

Von links: Heinz und Lisl Mesicek, Walter Pipek, Stefan Reitgruber und Ing. Franz Legenstein

Auf der Grazer Fühjahrsmesse, von links: Heinz und Lisl Mesicek, Walter Pipek, Stefan Reitgruber und Ing. Franz Legenstein

Weder das Fahrzeug noch die Firma sind auf übliche Art dokumentiert worden. Auch die Neuauflage eines Standardwerkes von Seper, Pfundner und Lenz, deren „Österreichische Automobilgeschichte“, schweigt darüber. Bei Alfred Buberl kommt der Ditmar & Urban-Wagen ebensowenig vor.

Es ist also vorerst noch ein ungeklärtes Rätsel, was es genau mit diesem Fahrzeug auf sich hat. Es war in Graz, so viel scheint gewiß, als Taxi eingesetzt.

Das läßt mich übrigens an eine schöne österreichische Briefmarke denken, die vor einer Weile herausgekommen ist, worauf ein etwas stattlicheres Taxi zu sehen ist, ein Steyr XII Landaulet. Das wiederum liefert mir ein weiteres Stichwort.

Graz am Sonntag

Graz am Sonntag

Steyr. Der Ditmar & Urban-Wagen, im Besitz des „Verein zur Förderung der Historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabriken“, wurde hier von Heinz und Lisl Mesicek betreut. Die fahren ein feines Steyr Cabriolet mit Austro Daimler-Kühlerfigur, was auf eine Fusionsphase (1935/36) hinweist; siehe: [link]

+) Technische Details zum Ditmar & Urban-Wagen [link]

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Martin Krusche, Künstler, siehe: [link]