Locker vier Generationen…

Der Offroad-Day von S-Tec ist eine Mischung aus Profiarbeit und Plauderstündchen, aus Geselligkeit und vergnügter Anstrengung. Das bedeutet vor allem, der Stab sorgt mit einiger Verwandtschaft sehr ausdauernd für das Wohl seiner Gäste.

Stilgerecht Anreise: Als Shuttle zum Gelände diente der definitiv letzte Pinzgauer, der in Österreich gebaut wurde. Und da rede ich von einer Ära längst nach der Verlegung der Pinzgauer-Produktion nach England im Jahr 2002. (Da sind Enthusiasten am Werk gewesen.)

Hat irgendjemand ein kühneres Firmenfahrzeug zum Jausenholen? Aus diesem Laderaum wurden die Kühltruhen gefüllt. Und wer seinem Instruktor vertraute, durfte im Lauf des Tages selbst als völliger Offroad-Anfänger mit einem Dreichaser auf die Piste. Keine Kleinigkeit, wie ich versichern kann.

Was für ein Gewusel! Alle Altersstufen. Ich denke, da waren locker vier Generationen auf dem Set. Manche bevorzugten das Beisammensitzen, manche rückten sich für den Parcours zurecht und die meisten Leute ließen sich als Passagiere in einem G oder Pinzgauer ein, zwei mal ordentlich durchschütteln. (Wer unersättlich blieb, könne auch öfter gebeutelt werden.)

Man konnte auf vergnügte Art blaue Flecken kassieren, Ansichten über den Automobilismus überprüfen oder auch einfach nur die kühlen Drinks und das heiße Grillgut in freundlicher Gesellschaft würdigen. Man konnte auch mit alten Routiniers über allerhand Firmengeschichten reden. Wenn man sich mit dem „Wie haben Sie es gemacht?“ direkt an die einstigen Akteure der Fahrzeugentstehungen wenden kann, bleibt das unübertrefflich.

— [Offroad-Day 2012] —

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Martin Krusche, Künstler, siehe: [link]