Alec Issigonis

Ein Denkmal für kühle Sommergetränke

Ich habe in mehreren Debatten das Pucherl ein „Auto des Übergangs“ genannt. Das kuriose an diesem Fahrzeug, es ist bei uns das erste „richtige Auto“, welches sich breitere Bevölkerungskreise leisten konnten. Es ist aber auch das letzte seiner Art, den kantigen 126er eingerechnet, welches in diesem Layout Furore gemacht hat.

Die selbsttragende Karosserie mit Heckmotor verebbte. Der Mini setzte sich mit seiner Konzeption von Issigonis durch, da war der Motor bekanntermaßen vorne untergebracht.

Das "Denkmal" in der Grazer Puchstraße

Beide Fahrzeuge dürfen als bedeutende Ingenieursleistungen gelten, auch als grandiose Bewältigung des Raumes. Das läßt sich allerdings nur auf das österreichische Pucherl anwenden; es wird ein Rätsel der Geschichte bleiben, warum der italienische Nuova 500, ein Zweisitzer, die steirische Lösung nie abbekommen hat.

Die Krönung für Sommergetränke

Dem Mini ist ein elektronisches Schraubermagazin gewidmet: „The Daily Rust“. Doris Zanotti, eine der leitenden Redakteurinnen, hat nicht nur stets ein Auge auf die Felder anderer Kleinwagen und so auch das Pucherl laufend im Fokus. Sie hat uns nun eine besondere Überraschung bereitet.

Der Ausschneidebogen als gratis PDF

Das „Denkmal“ in der Grazer Puchstraße, zugleich ein Wegweiser zum Museum, wurde das Modell für eine originelle Dekoration von Sommergetränken in hohen Gläsern. Mit dem Ausschneidebogen von „The Daily Rust“ läßt sich das „Denkmal-Pucherl“ nachbauen.

Danke, Doris! Diese Überraschung ist sehr gelungen!

— [Der Bastelbogen als PDF] [„The Daily Rust“] —