Praktische Geschichtsbetrachtung

Grundsätzlich sollte jede bemerkenswerte Arbeit der Handwerks- und Ingenieurskunst gewürdigt werden, ganz egal, woher ein Fahrzeug stammt. Dieser eigenartige Markenfetischismus, von dem sich manche Menschen verleiten lassen, andere Marken prinzipiell schlechtzureden, ist ja eine etwas kindische Marotte.

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Man kann sehr gut ein Fan sein, ohne auf andere Leute draufsteigen zu müssen. In diesem Sinn gefällt es mir freilich, wenn manchmal deutlich wird, was Österreich in der Fahrzeugentwicklung für gute Leute hat. Daraus ist eine fulminante Geschichte entstanden, Technologie- und Mobilitätsgeschichte.

Das zeigt sich dann auch bei der hochkarätigen Schrauber- und Sammlerszene. Ein aktuelles Beispiel: Der Oldtimer Club Weizklamm pflegt das Motto „Von Anfang an war der Club bemüht, Fahrzeuge von A-Z (Autos bis Zeppelin) aufzunehmen.“ Entsprechend kann man beim stets wiederkehrenden Jahrestreffen einen feinen internationalen Querschnitt sehen, in dem auch der Zweirad-Sektor gut vertreten ist, Nutzfahrzeuge ebenfalls vorkommen.

Betrachtet man sich das 2018er Plakat genau, findet sich dabei einen interessanten Anteil von Fahrzeugen aus Österreichs Geschichte.

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Martin Krusche, Künstler, siehe: [link]