Mobilitätsgeschichte

Tragen, schleifen, fahren

Es ist der 1. Mai, volkstümlich: „Tag der Arbeit“; also was mache ich hier? Arbeiten. Unsere Geschichten wollen vorankommen. Das Erinnern, das Erzählen, Sie ahnen vielleicht: Hier steckt viel ehrenamtliche Arbeit drinnen. Eine Fabrik ist was ganz anderes, obwohl ja das Museum heute in einer Fabrikshalle untergebracht ist. Ich darf darüber reflektieren und muß mich in der Sache nicht krummschinden.

Der Fordismus und seine Folgen ("Kleine Zeitung")

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Skizzen zur Vergangenheit

Es ist nicht nötig, Geschichte zu büffeln, um die Gegenwart zu kapieren. Aber es erweist sich als anregend, einige Blicke in die Vergangenheit zu tun. Außerdem werden Sie manches klarer betrachten können, wenn Ihnen ein paar größere Zusammenhänge wenigstens skizzenhaft geläufig sind.

Die Lizenzprodukte aus Steyr (von links): Fiat 600, Multipla und Fiat 1100

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Mobilitätsgeschichte, Gegenwart und Zukunft

Das Jubiläumsjahr neigt sich seinem Ende zu. Es ist heuer der 150. Geburtstag von Johann Puch zu feiern gewesen. Die österreichische Post hat das mit einer Sondermarke gewürdigt, welche im Museum präsentiert wurde. Wir sind zu all dem heuer in die letzte aus Puchs Zeit erhaltene Halle des historischen „Einser-Werkes“ gezogen.

Musuemsleiter Karlheinz Rathkolb bei der Projektbesprechung "Mobilitätsgeschichte" (Vor ihm das Holzmodell des verschollenen Prototypen U3)

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Das Johann Puch-Museum heute

Das Johann Puch-Museum Graz beruht auf privater Initiative. Das heißt, es ist ein Mosaik vielfältiger Leidenschaften. Dieses bunte Gesamtbild, das stets im Wandel bleibt, hat über die Jahre eine Dauer und Tiefe entfaltet, daß heute private Sponsoren und die öffentliche Hand fördernd mitwirken, damit das Haus in dieser Form bestehen kann.

Wir zeigen Originale und Miniaturen, Massenprodukte und Einzelstücke

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Mobilitätsgeschichte, interdisziplinär

Wie kommt es, daß eine regionale Kulturinitiative aus der Oststeiermark mit dem Johann Puch-Museum in Graz kooperiert? Das liegt am größeren Themenzusammenhang „Mobilitätsgeschichte“. Das liegt auch an Fragestellungen, die sich aus der Befassung mit Netzkultur ergeben; also mit Überlegungen, welchen fruchtbaren Nutzen die Internetstützung für eine Interessensgemeinschaft haben kann.

Von links: Karlheinz Rathkolb, Friedrich Ehn und Peter Piffl-Percevic

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Auswärts: Puch MV 50 und Gräf & Stift

Wenn ich mit Kulturwissenschafter Günther Marchner in Klausur gehe, um aktuelle Fragen zu erörtern, treffen wir uns vorzugsweise auf etwa halbem Weg. Marchners Hauptbüro ist in Salzburg [link], ich starte aus Gleisdorf, Bad Mitterndorf erweist sich dann als ein guter Platz, um gemeinsam in die Arbeit zu köpfeln. (Diesmal ging es auch intensiv um kulturelle Ansätze zur Mobilitätsgeschichte Österreichs.)

Puchfreunde Kalwang: Nachwuchspflege läuft!

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