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Die Varianten des Puch 500 unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung. Der Puch 500 D ist die Variante mit festem Dach. Das Faltdach gab es hier nur mehr als Sonderausstattung

Technische Daten des Puch 500 D
| Hubraum | 493 cm3 |
| Leistung | 16 PS bei 4.600 U/min |
| Getriebe | 4-Gang; 1. Gang nicht synchronisiert |
Der Wagen hatte einen luftgekühlte 2-Zylinder Boxermotor im Heck. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Das Korallenrot gab es nur auf Sonderwunsch. Der weiße Mittelstreifen war das persönliche Design des mehrmaligen Staatsmeisters auf Puch 500 Johannes Ortner, der von 1962 bis 1966 Werks-Rallyefahrer bei Puch war. Dieser weiße Streifen fand sofort vielfältige Nachahmer so auch im erfolgreichen Grazer Rallyefahrer Vizeleutnant Günther Schorn auf seinem Puch 500 D oder 650 TR.
Ab Bj. 1966 gab es vom Puchwerk die 500er bzw. 650er nur mehr mit den vorne angeschlagenen Türen – im Gegensatz zu den anfangs hinten angeschlagenen sogenannten Selbstmördertüren – wahlweise mit einem kurzen Faltverdeck sonst mit geschlossenem Dach – ab 1966 ohne Bürzel so wie beim rein italienischen Fiat 500.
Der im Museum ausgestellte Wagen ist Baujahr 1963 mit kleinem Faltdach.
