Puch Museum Graz

Fahrradrahmen

Der Fahrradrahmen ist das Grundgerüst eines jeden Fahrrads und dient der Übertragung des Fahrergewichts auf die Laufräder. Sämtliche andere Komponenten des Fahrrads wie etwa Lenkung und Antrieb werden an ihm montiert.


Formen des Fahrradrahmens

Zu den traditionellen Rahmenformen gehören der Diamant- und der Schwanenhalsrahmen.

Der Diamantrahmen als klassischer Rahmen für Herrenräder vereint hohe Stabilität mit geringem Gewicht. Siehe nebenstehendes Bild mit der Bezeichnung der Rahmenteile (Quelle: Wikipedia), wobei die Gabel nicht mehr zum Rahmen zählt.

Der Schwanenhalsrahmen zeichnet sich durch zwei geschwungene und parallel verlaufende Unterrohre aus, ein Oberrohr ist nicht vorhanden.

Schwanenhalsrahmen (Quelle: Wikipedia)


Für Damenräder wurde früher der Schwanenhalsrahmen verwendet. Aufgrund des fehlenden Oberrohrs konnten Frauen, auch wenn sie Röcke trugen, bequem auf- und absteigen.

Es gibt noch zahlreiche andere Rahmenformen, etwa den Anglaise- oder Kreuz- Rahmen, wie beim Fahrrad von 1889 (siehe nebenstehende Abbildung).

Oder den Mixte-Rahmen, der dem Kreuzrahmen ähnelt; oder dem Berceaurahmen (siehe dazu: Wikipedia )

Werkstoffe für Fahrradrahmen

Der klassische Werkstoff für Fahrradrahmen war Stahl der verschweißt oder verlötet wurde. Heute wird immer häufiger eine Aluminiumlegierung verwendet. Die Gewichtsersparnis ist aber nicht so groß, wie zu erwarten wäre, da, um die Steifigkeit zu erreichen, mehr Material zur Anwendung kommen muss.

Für sehr leichte Rennräder kommt daher heute kohlenstoffverstärkter Kunststoff zur Anwendung (Carbonrahmen). In Ausnahmsfällen werden Rahmen auch aus Titan gefertigt (sehr teure und aufwendige Fertigung)


Weiterführende Links

A. Donolo et al.: „Replikat eines Puch-Fahrrades“, Diplomarbeit, HTBL Weiz, 2023/2013Beschreibung der Fahrradrahmen
http://de.wikipedia.org/wiki/FahrradrahmenBeschreibung der Fahrradrahmen

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