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1966 übernahm Johann Krammer die Leitung der Sportgruppe bei Puch in Thondorf. Seine Aufgabe bestand vor allem darin den Übergang von den ( seit 1923 ) bis in diese Jahre erfolgreichen Doppelkolbenmotoren zu den hochdrehenden und thermisch belastbareren Einkolbenmotoren im zivil-und Sportbereich zu schaffen.
12 Maschinen in der 125er und 175er- Klasse wurden in der Versuchsabteilung handgefertigt und erfolgreich in die internationalen Einsätze geschickt. Auf der Höhe der Zeit war auch die erfolgreiche Entwicklung der 5- und 6-Gang Sportgetriebe, die ebenfalls maßgeblich zu den Sporterfolgen beitrugen.
Ab 1970 bot Puch eine komplette Palette von Sportmotorrädern an. Die Frigerio-Modelle wurden nun durch die MC 125 und MC 250 ergänzt. Die Motorcross-Maschinen waren international konkurrenzfähig.

Technische Daten der MC 125 GS
| Hubraum | 123,5 cm3 |
| Leistung | 14-21 PS |
| Getriebe | 5-Gang |
Die Serienproduktion begann 1970.
Weitere Daten:
- Drehzahl: 8800 U/min
- Kickstarter
- Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h
- Bauzeit: 1971-1974; 2860 Stk
Für Johann Sommerauer wurde 1968 ein MC 125 Werksmotorrad handgefertigt. Die Maschine leistete 20 PS bei 11.000 U/min. Die Maschine hatte einen 123 cm3 Einzylindermotor, 2-Takt mit Umkehrspülung, Nadelgelagertes Pleuel und Hartverchromten Leichtmetallzylinder und ein 6 Gang Getriebe.
Erfolge:
Sieg bei den Enduro Europameisterschaften 1968 u.69; Klassensieg durch Sommerauer bei den Italienischen Meisterschaften 1969 mit dieser Maschine.
Nach 1975 konnte kein Sieg mehr erreicht werden.
